Der Arbeitsmarkt für Assistenzarzt/-ärztin (Uni) - Innere Medizin 2026
Ausgewertet aus 64 Stellenanzeigen, bundesweit · Gehaltsdaten: Entgeltatlas der BA
Assistenzärztinnen und Assistenzärzte in der Inneren Medizin sind auf dem deutschen Stellenmarkt kontinuierlich gefragt. Für den Auswertungszeitraum Juni 2026 wurden 64 Stellenanzeigen erfasst, die ein klares Bild der aktuellen Nachfragesituation in diesem Fachbereich zeichnen.
Welche Skills der Markt verlangt
Mit Abstand am häufigsten wird Fachwissen in der Inneren Medizin verlangt: 93,8 Prozent aller ausgewerteten Stellenanzeigen nennen diese Qualifikation explizit. Die Approbation als berufsrechtliche Voraussetzung taucht in 84,4 Prozent der Ausschreibungen auf. Darüber hinaus sind kardiologische Kenntnisse mit 48,4 Prozent besonders gefragt, gefolgt von Intensivmedizin und Gastroenterologie, die jeweils in 31,3 Prozent der Anzeigen erwähnt werden. Auch Pneumologie (23,4 Prozent), Notfallmedizin und der Facharzt-Titel (je 21,9 Prozent) sowie Behandlungsplanung (20,3 Prozent) und Erfahrung in der Notaufnahme (18,8 Prozent) gehören zum gefragten Qualifikationsprofil.
Für diesen Beruf sammeln wir noch Verlaufsdaten. Sobald genug Zeitreihen vorliegen, zeigen wir hier, welche Skills an Bedeutung gewinnen oder abnehmen.
Das mediane Jahresgehalt liegt laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit bei 7.249 Euro brutto im Monat; das untere Quartil beginnt bei 7.061 Euro, das obere bei 7.450 Euro. Diese vergleichsweise enge Gehaltsspanne spiegelt die tariflich geprägten Vergütungsstrukturen in der stationären Medizin wider. Für Bewerberinnen und Bewerber bietet das Fachgebiet Innere Medizin eine solide Nachfragebasis mit breitem Spezialisierungsspektrum.
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