Der Arbeitsmarkt für Diplom-Ingenieur/in (FH) - Maschinenbau (Verfahrenstechnik, Anlagenbau) 2026
Ausgewertet aus 74 Stellenanzeigen, bundesweit · Gehaltsdaten: Entgeltatlas der BA
Diplom-Ingenieurinnen und Diplom-Ingenieure (FH) mit Schwerpunkt Maschinenbau in den Bereichen Verfahrenstechnik und Anlagenbau sind auf dem deutschen Stellenmarkt gefragt. Für den Berichtszeitraum Juni 2026 wurden 74 Stellenanzeigen ausgewertet, die ein klares Bild der aktuellen Anforderungsprofile zeichnen.
Welche Skills der Markt verlangt
Mit Abstand am häufigsten wird Verfahrenstechnik als Qualifikation gefordert: In 83,8 Prozent aller ausgewerteten Stellenanzeigen taucht diese Kompetenz auf. CAD-Kenntnisse folgen mit einer Nennungsquote von 35,1 Prozent auf dem zweiten Platz, während Berechnungen in 29,7 Prozent der Ausschreibungen verlangt werden. Ingenieurstudium, Kenntnisse im Umgang mit Baugruppen sowie AutoCAD werden jeweils in 18,9 Prozent der Anzeigen genannt. Rohrleitungsbau und Fahrzeugtechnik sind mit je 14,9 Prozent ebenfalls relevante Qualifikationsmerkmale, gefolgt von SolidWorks und Mechatronik, die jeweils in 12,2 Prozent der Stellenanzeigen gefordert werden.
Für diesen Beruf sammeln wir noch Verlaufsdaten. Sobald genug Zeitreihen vorliegen, zeigen wir hier, welche Skills an Bedeutung gewinnen oder abnehmen.
Das mediane Bruttomonatsgehalt für diesen Beruf liegt laut dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit bei 6.674 Euro, während das untere Quartil bei 5.161 Euro beginnt. Jobsuchende mit soliden Kenntnissen in Verfahrenstechnik und CAD-Anwendungen sind damit in einem Berufsfeld positioniert, das eine überdurchschnittliche Vergütung bietet. Angesichts der breiten Anforderungspalette empfiehlt es sich, neben der Kernkompetenz Verfahrenstechnik auch digitale Konstruktionswerkzeuge wie AutoCAD oder SolidWorks nachzuweisen, um die eigene Bewerbbarkeit zu stärken.
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