Der Arbeitsmarkt für Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Gastroenterologie 2026
Ausgewertet aus 141 Stellenanzeigen, bundesweit · Gehaltsdaten: Entgeltatlas der BA
Der Beruf Facharzt/-ärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie zählt zu den spezialisierten ärztlichen Fachrichtungen mit einer klar umrissenen Qualifikationsbasis. Im ausgewerteten Erhebungszeitraum wurden 141 Stellenanzeigen analysiert, was eine belastbare Datenbasis für die Markteinschätzung ergibt.
Welche Skills der Markt verlangt
Die mit Abstand gefragtesten Qualifikationen sind Innere Medizin und Gastroenterologie, die jeweils in 98,6 Prozent aller Stellenanzeigen genannt werden — damit sind sie praktisch universelle Anforderung in diesem Berufsfeld. Ärztliche Leitungsverantwortung wird in 77,3 Prozent der Ausschreibungen erwartet, gefolgt vom allgemeinen Facharzt-Status mit 73 Prozent. Eine formal anerkannte Facharztanerkennung verlangen 39,7 Prozent der Stellen; Diagnostik-Kenntnisse sind in 36,9 Prozent der Anzeigen gefordert. Weitere relevante Qualifikationen sind Sonographie (25,5 Prozent), Reha-Assessment (22 Prozent), Kardiologie (18,4 Prozent) sowie Erfahrung mit Interventionellen Verfahren (17 Prozent).
Für diesen Beruf sammeln wir noch Verlaufsdaten. Sobald genug Zeitreihen vorliegen, zeigen wir hier, welche Skills an Bedeutung gewinnen oder abnehmen.
Das mediane Monatsgehalt für Fachärztinnen und Fachärzte der Inneren Medizin und Gastroenterologie liegt laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit bei 7.249 Euro; das untere Quartil beginnt bei 7.061 Euro, das obere bei 7.450 Euro — die Gehaltsspanne ist damit vergleichsweise eng. Für Jobsuchende mit abgeschlossener Facharztausbildung in dieser Disziplin bietet der Stellenmarkt eine solide Nachfrage, wobei Leitungskompetenz und eine anerkannte Facharztqualifikation die Bewerbungschancen deutlich erhöhen.
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