Der Arbeitsmarkt für Facharzt/-ärztin - Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik 2026
Ausgewertet aus 111 Stellenanzeigen, bundesweit · Gehaltsdaten: Entgeltatlas der BA
Fachärztinnen und Fachärzte für Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik sind im Stellenmarkt gefragt und auf einem klar spezialisierten Arbeitsfeld tätig. Für den Auswertungszeitraum Juni 2026 wurden 111 aktive Stellenanzeigen erfasst, was auf eine solide, wenn auch überschaubare Nachfrage in diesem hochspezialisierten Bereich hindeutet.
Welche Skills der Markt verlangt
Die mit Abstand am häufigsten geforderte Qualifikation ist Psychotherapie, die in 87,4 Prozent aller Stellenanzeigen genannt wird. Psychosomatik folgt mit 81,1 Prozent, während Psychiatrie in 69,4 Prozent der Ausschreibungen verlangt wird. Der förmliche Facharzt-Status wird in 60,4 Prozent der Anzeigen explizit aufgeführt, und ärztliche Leitungskompetenzen erscheinen in 55 Prozent der Stellenangebote. Behandlungsplanung sowie Facharztanerkennung und Diagnostik bewegen sich jeweils um die 50-Prozent-Marke, was zeigt, dass neben der klinischen Fachkompetenz auch organisatorische und formale Qualifikationen zentral sind.
Für diesen Beruf sammeln wir noch Verlaufsdaten. Sobald genug Zeitreihen vorliegen, zeigen wir hier, welche Skills an Bedeutung gewinnen oder abnehmen.
Das mittlere Bruttogehalt liegt laut Entgeltatlas bei 7.249 Euro monatlich, bei einem unteren Quartil von 7.061 Euro und einem oberen Quartil von 7.450 Euro — die Gehaltsspanne ist damit ausgesprochen eng und deutet auf eine stark tariflich geprägte Vergütungsstruktur hin. Für Jobsuchende bedeutet dies ein verlässliches Einkommensniveau mit geringer Streuung, jedoch begrenztem Verhandlungsspielraum nach oben. Der Markt bietet klare Einstiegsbedingungen für approbierte Fachärztinnen und Fachärzte mit einschlägiger Spezialisierung.
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