Der Arbeitsmarkt für Ingenieur/in - Maschinenbau (Verfahrenstechnik, Anlagenbau) 2026
Ausgewertet aus 78 Stellenanzeigen, bundesweit · Gehaltsdaten: Entgeltatlas der BA
Ingenieurinnen und Ingenieure im Maschinenbau mit Schwerpunkt Verfahrenstechnik und Anlagenbau zählen zu den gefragten technischen Fachkräften auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Im Auswertungszeitraum Juni 2026 wurden 78 Stellenanzeigen für dieses Berufsprofil erfasst, was auf eine solide Nachfrage in der Branche hindeutet.
Welche Skills der Markt verlangt
Die mit Abstand am häufigsten geforderte Qualifikation ist ein abgeschlossenes Ingenieurstudium, das in 39,7 Prozent aller Stellenanzeigen explizit genannt wird. Kenntnisse in CAD-Software werden in 23,1 Prozent der Ausschreibungen vorausgesetzt, dicht gefolgt von Kompetenzen in Berechnungen mit 20,5 Prozent und mechatronischem Fachwissen mit 19,2 Prozent. Verfahrenstechnische Kenntnisse erscheinen in 17,9 Prozent der Anzeigen, während Erfahrung mit Baugruppen in 15,4 Prozent gefordert wird. Speziellere Anforderungen wie SolidWorks-Kenntnisse (9,0 Prozent) und Fahrzeugtechnik (7,7 Prozent) runden das Anforderungsprofil ab.
Für diesen Beruf sammeln wir noch Verlaufsdaten. Sobald genug Zeitreihen vorliegen, zeigen wir hier, welche Skills an Bedeutung gewinnen oder abnehmen.
Das mittlere Bruttogehalt für diesen Beruf liegt laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit bei 6.674 Euro monatlich, während das untere Viertel der Beschäftigten 5.161 Euro oder weniger verdient. Damit positionieren sich Ingenieurinnen und Ingenieure im Maschinenbau mit Spezialisierung auf Verfahrens- und Anlagenbau im gehobenen Segment der technischen Fachberufe. Für Jobsuchende mit fundiertem Ingenieurstudium und praktischen CAD- sowie verfahrenstechnischen Kenntnissen bestehen gute Chancen, sich auf dem Stellenmarkt zu behaupten.
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