Der Arbeitsmarkt für Maurer 2026
Ausgewertet aus 167 Stellenanzeigen, bundesweit · Gehaltsdaten: Entgeltatlas der BA
Der Beruf des Maurers ist ein klassisches Bauhandwerk mit stabiler Nachfrage im deutschen Stellenmarkt. Im Auswertungszeitraum wurden 167 Stellenanzeigen erfasst, was auf eine konstante und breit gestreute Arbeitgebernachfrage hindeutet. Das Berufsfeld ist damit ein fester Bestandteil des Baugewerbes.
Welche Skills der Markt verlangt
Die am häufigsten geforderte Qualifikation ist allgemeine Baustellenarbeit, die in 77 Stellenanzeigen genannt wird und einem Anteil von 46,1 Prozent entspricht. Mauerarbeiten folgen mit 49 Nennungen und 29,3 Prozent. Hochbaukenntnisse sind in 23 Anzeigen gefragt (13,8 Prozent), während Tiefbau mit 17 Nennungen und 10,2 Prozent ebenfalls relevant ist. Pünktlichkeit taucht in 9 Prozent der Ausschreibungen auf, Wartung und Instandhaltung in 8,4 Prozent und Mauerwerksbau in 7,8 Prozent. Erfahrung in der Ausbildungsbegleitung auf der Baustelle sowie Isolierarbeiten werden jeweils in 7,2 Prozent der Anzeigen verlangt, was zeigt, dass Arbeitgeber neben Kernkompetenz auch Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit schätzen.
Für diesen Beruf sammeln wir noch Verlaufsdaten. Sobald genug Zeitreihen vorliegen, zeigen wir hier, welche Skills an Bedeutung gewinnen oder abnehmen.
Das mittlere Bruttogehalt für Maurer liegt laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit bei 4.149 Euro monatlich. Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.336 Euro und 4.851 Euro, was solide Einkommensperspektiven für ein Handwerksberufsfeld kennzeichnet. Für Jobsuchende bietet der Maurerberuf damit eine verlässliche Einkommensgrundlage kombiniert mit anhaltender Arbeitgebernachfrage, die insbesondere Fachkräfte mit nachgewiesener Baustellen- und Mauerwerkserfahrung begünstigt.
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