Der Arbeitsmarkt für Speditionskaufmann 2026
Ausgewertet aus 125 Stellenanzeigen, bundesweit · Gehaltsdaten: Entgeltatlas der BA
Speditionskaufleute sind ein etabliertes Berufsbild im Logistik- und Transportsektor mit konstanter Nachfrage. Auf Basis der ausgewerteten Stellenanzeigen wurden 125 aktive Ausschreibungen erfasst, was auf eine solide Marktpräsenz dieses Berufs hinweist. Die Einsatzgebiete reichen von klassischer Speditionsarbeit über Zollabwicklung bis hin zur Auftragskoordination.
Welche Skills der Markt verlangt
Die mit Abstand am häufigsten geforderte Qualifikation ist die Ausbildung als Speditionskaufmann selbst, die in 81,6 Prozent aller analysierten Stellenanzeigen explizit erwähnt wird und damit als Grundvoraussetzung gilt. Kenntnisse im Speditionswesen werden in 56,8 Prozent der Ausschreibungen verlangt, gefolgt von Disposition mit 32,8 Prozent. Zollkenntnisse spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle: Zoll wird in 16,8 Prozent der Anzeigen gefordert, Zoll & Export in 13,6 Prozent und Zollabwicklung in 12 Prozent. Auftragsabwicklung und Reklamationsbearbeitung sind je mit 10,4 Prozent vertreten, während Versand mit 8,8 Prozent und Kenntnisse im ATLAS-System mit 8 Prozent das Kompetenzprofil abrunden.
Für diesen Beruf sammeln wir noch Verlaufsdaten. Sobald genug Zeitreihen vorliegen, zeigen wir hier, welche Skills an Bedeutung gewinnen oder abnehmen.
Das monatliche Bruttogehalt liegt laut Entgeltatlas bei einem Median von 3.813 Euro; die mittlere Hälfte verdient zwischen 3.149 und 4.783 Euro. Damit bewegen sich Speditionskaufleute in einem mittleren Einkommensbereich innerhalb der kaufmännischen Logistikberufe. Für Jobsuchende bietet das Berufsbild eine stabile Grundlage mit klar definierten Qualifikationsanforderungen und einer breiten Einsatzfähigkeit im nationalen wie internationalen Warenverkehr.
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