Eine Kündigung durch den Arbeitgeber — ob aus betrieblichen Gründen oder leistungsbezogen — muss im Interview nicht als Makel behandelt werden. Drei Strategien je nach Kontext: (1) Betriebsbedingte Kündigung: Direkt ansprechen ('Das Unternehmen hat eine Restrukturierung durchgeführt, meine Abteilung wurde aufgelöst') — keine Scham nötig, Destatis zeigt: ~200.000 betriebsbedingte Kündigungen pro Jahr in DE. (2) Leistungsbedingte Kündigung: Ehrlich aber konstruktiv ('Es gab eine Nichtübereinstimmung zwischen den Erwartungen und meinen Stärken — ich habe daraus X gelernt'). (3) Gegenseitiges Einverständnis/Aufhebungsvertrag: 'Wir haben uns einvernehmlich getrennt' ist vollständig wahr und ausreichend. Was du NIE tun solltest: Schlecht über den alten Arbeitgeber reden — klingt unbesonnen. ISO 10667: Interviewer bewerten Selbstreflexion und Wachstumsorientierung höher als fehlerfreie Karrieren. AGG: Arbeitgeber dürfen Kündigungsgründe nicht als Diskriminierungsgrundlage nutzen.
Quellen & Datengrundlage
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